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Ein Blog über Konsum.
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Was sind wir? Business oder kreativ?

Bewerbungsfotos sind immer so ne Sache. Man hasst sie, man schämt sich, sie loszuschicken, man fühlt den eigenen Facettenreichtum nichtmal ansatzweise repräsentiert. Und doch will man nicht so gern von der Norm abweichen, aus Angst, der potentielle zukünftige Chef sei knausrig und lege Wert auf solche Banalitäten.

Doch nicht nur Personen bewerben sich bei Firmen, auch Firmen bewerben sich - bei anderen Firmen. Sie wollen logischerweise Aufträge generieren. Und da es Vertrauen schafft, wenn man von den Personen, die man am Telefon hat, auch mal ein Gesicht sieht, werden gerne nicht nur die Chefs, sondern oftmals das komplette Team mit Portraits auf der Website abgebildet.

Nun möchte man mit den Fotos einen gewissen Eindruck hinterlassen. Dabei treten die Herren von der Versicherung stets mit Krawatte und glatt rasiert auf, bei Künstlern darf der Scheitel auch etwas quer hängen, ohne dass man sich wundern würde.

Doch wie präsentieren sich Werbeagenturen? Hier lassen sich ganz unterschiedliche Lösungen feststellen, die meist jedoch auf einer von zwei Grundphilosophien basiert: Entweder man präsentiert sich als Business, gekämmt, rasiert, lächelnd, frisch, fähig, fremdes Geld ehrenvoll zu verwalten und maximalen Nutzen für die Kunden zu erarbeiten.

FischerAppelt

Wer sich gegen diese Lösung entscheidet, dem bleibt eigentlich nur noch die Gegenteilige übrig, nämlich Portraits, die die Agentur in ihrer ganzen Kreativität, Verrücktheit und individuellen Art darstellen. Hier sitzen junge, kluge, engagierte Menschen. Diese tragen zwar Kapuzenpullis und viel zu große Brillen, haben sich ewig nicht rasiert und sehen auch nicht aus, als ob sie täglich ihren Schreibtisch aufräumen würden. Eventuell sind auch ein paar Kaffeeflecken auf dem Präsentations-Handout, doch dafür wird Sie der Inhalt vom Hocker reißen: Wir bieten hochkreative Ideen an, die Sie bei keiner anderen Agentur finden werden.

Hinderling Volkart

Beide Lösungen haben ihre Vor- und Nachteile, doch sie tragen jeweils eine klare Message, was man im Dialog mit der Agentur zu erwarten hat. Und sie bleiben hängen, man findet die Leute da, denen man sein Budget anvertraut, sympathisch oder nicht. Das muss man individuell entscheiden. Blöd wird es, wenn man sich nicht entscheiden kann, was man ist: Business oder kreativ!?

4c media

Dabei entstehen dann Ergebnisse, aus denen man nicht viele Informationen ziehen kann. Was sind das für Leute? Wie arbeiten die? Keine Ahnung, ich geh lieber zu den Punks. Oder zu den Herren im Anzug. Da weiß ich wenigstens, was ich hab.


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~ Samstag, April 21 ~
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"Marjury Moreno" iPad-Tasche im Test

Lange war ich auf der Suche nach einer iPad-Hülle, die ästhetisch und gleichzeitig funktionell ist. Und was so einfach klingt, war ein überraschend schwieriges Unterfangen, das hindurch führte durch die tiefsten geschmacklichen Abgründe, vorbei an Plastikschalen, hässlichen Gummirahmen und pseudofuturistischem Massenwaren-Schrott.

Doch heute hat meine leidvolle Suche ein glückliches Ende genommen und ich möchte aus zwei Gründen diese iPad-Hülle hier vorstellen, nicht weil ich den Hersteller persönlich kennen würde oder ich sie umsonst bekommen hätte, sondern weil sie auf Bestellung, nur für mich, in stundenlanger Handarbeit aus wundervollen Materialien gefertigt wurde und ich es wichtig finde, junge Designer zu unterstützen und Massenware Massenware sein zu lassen. Man gibt doch nicht 500 Euro für ein iPad aus, um es anschließend in hässliche Kleider zu zwängen. So zumindest meine Meinung.

Die Hülle wurde hergestellt von Marjury Moreno in Hamburg.

In Folie verpackt und mit handgeschriebenem Dankeschön für meine Bestellung kam die Tasche heute bei mir an. Sie besteht aus Filz mit kleinen Ledertaschen. Zwischen meiner Bestellung und dem Eintreffen der Tasche verging genau eine Woche, was in Anbetracht der Tatsache, dass sie erst nach meiner Bestellung gefertigt wurde, total in Ordnung ist.






Die Verarbeitung der Tasche ist sehr gut, das Filz ist hochwertig und die Ledertaschen in der optimalen Größe, sodass ein iPhone plus Kopfhörer sowie ein Stylus hineinpassen.

Einziger Negativpunkt ist das Gummiband, das die Tasche verschließen soll. Dieses finde ich persönlich etwas dünn und schwach. Es hat kaum die Kraft, die Tasche so zu verschließen, wie man es sich wünscht. Hier würde man sich bei einem festeren, stärkeren Band sicherer fühlen, dass die teuren Inhalte der Tasche gut geschützt sind und nicht herausfallen können.

Insgesamt bin ich für den Preis von 33,90 Euro ink. Versand mit der Verarbeitung und dem Service sehr zufrieden und kann das Produkt nur weiterempfehlen. Aufgrund des schwachen Gummibandes gibt es jedoch einen Punktabzug.

Die Produktliste von Marjury Moreno ist recht lang. Es werden sehr stilvolle Handy- und Laptophüllen angeboten, aber auch z.B. Schlüsselanhänger oder Schürzen. Alle Produkte sind handgefertigte Eigenkreationen.

Hier ein Link zum Shop: klick


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Warum viel Geld Tore schießt, wenig Geld aber auch.

Es gibt Tage im Jahr, an denen kündigt Uli Hoeneß “gnadenlose” Zukäufe an. In der Regel sind dies Tage, in denen er schmerzlich anerkennen musste, dass seine Bayern schon wieder nicht Deutscher Meister geworden sind. Und da Herr Hoeneß die Philosophie vertritt, dass Geld Tore schießt, wird er den Sommer nutzen, um erneut Millionen vom Festgeldkonto an andere Vereine zu überweisen, um deren Topstars nach München zu holen. 

Soweit, so gut, aber um Fußball soll es hier eigentlich gar nicht gehen, sondern um die eben angesprochene Philosophie. Denn Geld schießt ja bekanntlich nicht nur Tore, sondern lässt sich wunderbar in Werbekampagnen investieren. Und hier sollte man davon ausgehen, dass je mehr Geld investiert werden darf, desto wirkungsvoller sei dann auch das Ergebnis. So zumindest die Erwartung der meisten Kunden. 

Doch nicht selten gibt es eben keine prall gefüllten Geldsäcke, die für spektakuläre Aktionen verprasst werden dürfen. Meistens soll die Umsetzung einer Idee, die natürlich sensationell ist, am besten gar nichts kosten. Eine Qual für die Texter, die sich darüber den Kopf zerbrechen, jedoch eine Freude für alle anderen, die sich das Ergebnis dann anschauen dürfen.

Hier ein Beispiel für großartige Ideen, die mit wenig Geld auskommt und kürzlich mit drei “Best of Swiss Web Awards” ausgezeichnet wurde:

Diese Idee stammt von Jung von Matt / Limmat im Auftrag von Graubünden Ferien.
Link zur Website

(Quelle: awards.jvm.ch)


~ Mittwoch, April 18 ~
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It’s all about doing what you love to do!

(Quelle: vimeo.com)


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¿

"Dinge aus verschiedenen Winkeln betrachten": Das ist nur einer der vielen Tipps, die Mario Pricken in seinem Buch Kribbeln im Kopf zur Steigerung der eigenen Kreativität gibt, und doch ist er einer der Simpelsten und Beeindruckendsten. Oftmals erahnt man nicht, welche Wirkung man damit erzielen kann, indem man die Dinge einfach mal umdreht.


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Google und Facebook: Die Büros

Mit diesen Bildern erzähle ich sicherlich nichts Neues, da sie bereits seit Ewigkeiten im Netz herumschwirren. Dennoch ermöglichen sie, dass man sich ein paar Gedanken bezüglich der Entstehung einer guten Idee machen kann.

Der Illustrator Christoph Niemann beschreibt im aktuellen ZEIT-Magazin (Nr.16 12.04.2012) wie er zu seinen Ideen kommt. Er sagt, das Wichtigste sei, sich zu konzentrieren, nicht abzuschweifen, die Finger vom Internet zu lassen, den ständigen Frust zu ignorieren und Schreibblockaden zu überwinden. Er zeichnet sich am Schreibtisch, der außer seinem Schreibblock komplett leer ist. Um ihn herum liegen zahlreiche zerknüllte Papierkugeln: Ideen, die er bereits verworfen hat.

Dass kreative Arbeit primär mit dem Wegschmeissen von Ideen zutun hat, ist so. Doch entstehen die besten Ideen, die letztlich dann NICHT weggeschmissen werden, am leeren Schreibtisch und aus dem Nichts heraus? Herr Niemann scheint das so zu sehen, andere tun das nicht. Jung von Matt beispielsweise, eine der Top-Agenturen des Landes, hat sich ein repräsentatives deutsches Wohnzimmer eingerichtet, wo die Texter neue Eindrücke bekommen und sich inspirieren lassen können. 

Ähnlich sieht es bei Google und Facebook aus. Alles bund, alles ablenkend, alles einladend zum Abhängen und Pause machen. 

Also Texten zukünftig im Kinderzimmer? Wie entsteht eine Idee? Ist die Suche nach einer Idee ein geistiges Herumfahren, bei dem man jede Strasse (jeden Gedanken) aus jedem Winkel einmal betrachten muss? Oder kommt die Idee aus äußeren Eindruck zu uns, wir müssen sie nur erkennen und aufheben? Muss die Inspiration vor oder während dem Suchen nach einer Idee stattfinden?

Am Ende arbeitet eh jeder nach persönlichen Präferenzen und garantiert gibt es auch bei Google und Facebook Mitarbeiter, die von den ganzen Farben genervt sind nur ihre Ruhe wollen. Es gibt kein Richtig oder Falsch, deshalb hier ganz objektiv und ohne Wertung, die Büros von Google und Facebook:

Hier findet ihr die Liste mit allen Bildern.


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